Early Warning – Escape To What

Early Warning - Escape To What

Escape To What sind wieder da und diesmal hat James Orez zusammen mit Jan O die lang erwartete EP “Early Warning” im Gepäck. Ein Mix aus Sturm, Adrenalin und scheinbar unendlicher Energie. Es wirft einem mit seiner Wucht geradezu um.

Mit sechs Tracks ausgestattet kommt die EP schon recht üppig daher und bietet einen überwältigen Industrial/Metal Mix der sich vor allem dadurch auszeichnet, dass er ziemlich geradlinig in seinem Konzept ist und sich dadurch sehr echt anhört. Kein unnötiges Bling Bling, einfache, durchdringende Power. Old-School mit der nötigen Tiefe und vielen Varianten um den Sound mehr als interessant zu gestalten. Laut genug um in den Party/Abriss Modus zu gelangen, auf der anderen Seite so komplex, dass der Verstand wunderbar auf touren kommt.

Ein wütender Mahlstrom aus tosenden Gitarren-Riffs der mit unzähligen Noise Elementen gespickt ist und zusammen mit den rasierklingenscharfen Synths den Hörer fest in seinem Griff behalten. Zusammen mit den wütenden, harschen Vocals und manchen Sample-Sounds bekommen die Songs die Kraft und Attitüde eines Höllensturms, der nur manchmal etwas nachlässt um ordentlich Luft zu holen zum nächsten Angriff aufs Trommelfell (The Vacant Ones / Pandemonia).

Ruhiger können die Beiden aber auch wie ihr mit “Rose Coloured Glasses” als dritten Track erfahren könnt. Dunkel, tief und träumerisch. Ein Gefühl von der erbarmungslosen See, die oftmals das ganze Leben bedeuten kann, aber in Sekundenbruchteilen auch ganze Leben verschlucken kann. Ein toller Track.

Ein klein wenig moderner und melodischer klingt “Why Is this Acceptable” ohne dabei die Power zu verlieren. Man verspürt ein wenig kalifornischen Einfluss im Sound, was dem Stück aber in keinster Weise einen Abbruch tut, ganz im Gegenteil. Frisch und ungezügelt setzt der Song sich schnell fest und entwickelt sich zum Ohrwurm.

“Corridor” überrascht mit seiner Tiefe. Der langsame aber stetige Aufbau im Song lässt wunderbar den Verstand spielen. Man träumt sich in den Song hinein und wenn man sich das Stück, wie im übrigen alle Songs auf der EP, mit dem Kopfhörer hört, dann offenbart der Track sein ganzes Potential. Ein Klangerlebnis.

Mit “When the Still Move” kommt wieder etwas Ruhe daher, die aber nach und nach weicht und dem Song zum imposanten Finale leitet. Auch wie im vorherigen Song offenbart das Stück ein klanglich tiefes Bild und setzt sich schnell fest.

Fazit:
Wer auf brachialen Sound steht, der ist bei Early Warning goldrichtig. Wer dagegen auf diffizilen, ausgereifte Klangbilder steht, der ist ebenso richtig. Die beiden Jungs finden die goldene Mitte mit ihrem interessanten Sound. Ein Album ist nun Pflicht!





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(c) Titelbild Escape To What
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