Fear Never Dies – Chemical Sweet Kid

Fear Never Dies - Chemical Sweet Kid

In den letzten Wochen des Jahres 2019 kommt noch ein richtig fettes Album zu uns auf den Markt. Chemical Sweet Kid wird mit “Fear Never Dies” nicht nur die Elektro- und Industrialgemeinde verzücken.

Wir hatten das Glück den Longplayer schon einige Zeit vor dem Veröffentlichungstermin auf Herz und Nieren testen zu können und möchten euch unsere Erfahrung mit Fear Never Dies beschreiben und warum wir das Stück seit dem eigentlich jeden Tag hören.

Schon früher im Jahr hatten die drei Musiker um Julien Kidam aus dem französischen Metz, den einen oder anderen Vorgeschmack auf das neue Album geliefert. “Lights Out” oder das ebenfalls sehr starke “Lost Paradise” (zusammen mit Marcus Engel von Rabia Sorda) haben dem Hörer schon nach kurzer Zeit unmissverständlich gezeigt, das die Drei nicht im Ansatz müde geworden sind. Wer hier “nur die üblichen besten Auskopplungen aus dem Album” denkt, so wie es früher in der Musikbranche ja auch leider war, der kann eigentlich gar nicht falscher liegen. Alle Songs des Albums sind stark und sich hier einen Lieblingssong auszusuchen wird zur echt schweren Aufgabe.

Im Grunde ist “Fear Never Dies” wie ein Paradebeispiel für ein modernes Industrial-Album wie man es sich wünscht. Abwechslung an allen Ecken und Kanten, die man nicht nur hört sondern auch spürt. Nichts wirkt wie einfach zusammengezimmert, sondern mit Konzept und Geschichte. Mit Seele gemacht. Mit einer dunklen Seele. Zum Beispiel Sick Of You All ist so einzigartig und aus der Reihe gerückt, das man es mit seiner dunklen und doch ganz schnell eingängigen Art gerne Abends beim Einschlafen im Kopf herumspucken hat. Ganz im krassen Gegensatz dazu ist “Playing With Knives”, das pure Tanzflächen-Power ist und euch sofort in die müden Knochen fahren wird. Zusammen mit “Dance With The Shadows” und “Push Your Limits” kommt schnell die Lust aufs nächste Wochenende um mit der Energie der Songs auf der Tanzfläche zu sein. Die Songs werden wir unter Garantie in den Clubs hören.
Das Julien & Co sich aber auch mehr in den Metal-Bereich wagen können zeigt “The Way It is” mit noch härteren Riffs und auch “Under The Spell” geht in die gleich Richtung. Stark, pushend und laut.

Ebenso unserer Meinung, das die Songs klasse sind, zeigt die Auswahl an prominenten Künstlern die Remixe zum Album zugesteuert haben. Seien es Club-Legenden wie AGONOIZE (Lights Out) und NACHTMAHR (Lost Paradise) oder ebenso Ausnahmekünstler Marcus Engel von Rabia Sorda mit seinem unverkennbaren Gitarrensound (Lost Paradise). Mit Rabia Sorda war Chemical Sweet Kid im übrigen Anfangs des Jahres auf den Bühnen in unserer Region und auch für 2020 könnt ihr euch auf ein wunderbares Paket gefasst machen, denn es geht gemeinsam mit den legendären Project Pitchfork auf Tour. Haltet also die Augen offen!

Fazit: Generell gesehen ist der Sound noch etwas düsterer als seine Vorgänger. Härter, etwas schneller und auch tanzbarer, ohne dabei jedoch Dinge die Komplexität zu opfern. Es gibt haufenweise Industrial-Riffs um die Ohren geballert, einen pushenden Beat und natürlich die außergewöhnlich antreibende Stimme Juliens die euch durch die Songs begleitet.

Um euch noch ein wenig den Mund wässrig zu machen auf “Fear Never Dies” haben wir euch noch Lost Paradise (feat. Marcus Engel) als Video ausgesucht.






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(c) Titelbild / Cover Chemical Sweet Kid
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