Innocence – Clone Culture

Innocence - Clone Culture

Wie großartig und abwechslungsreich ein Album heutzutage sein kann zeigen Clone Culture mit ihrem zweiten Album Innocence und setzen im noch relativ jungem Jahr neue Standards.

Wenn wir ehrlich sind, hat uns das Album vor eine große Aufgabe gestellt, denn wir fanden Anfangs keinen Ansatz wo wir anfangen sollten zu schreiben. Wir waren vom Reichtum der Abwechslung und der Tiefe der elf Songs schlichtweg umgehauen worden. Jede Sekunde des Albums fesselt den Hörer mit seiner Stimmung und zieht ihn unvermeidbar in eine ganz eigene Welt.
Eine Stimme die ganz schnell alles um sich herum in seinen Bann zieht, die sofort Vertrauen aufbaut und man gerne in allen Lebenslagen um sich hat und perfekt auf den Sound abgestimmt ist. Dieser, ein Mix aus Post-Punk und Dark Wave, überzeugt vor allem durch seine spürbare Tiefe und den ganzen Zugaben, so das nur schwer ein Genre wählen möchte. Persönlich gesehen fühlt es sich wie ein Best-Of an, was zur Zeit in der Dunklen Szene möglich ist. Natürlich immer basslastig, was einfach guten Sound ausmacht, aber vor allem die Percussion und Drums machen den Sound erst richtig fett. In Verbindung mit den ganzen Zugaben, wie z.B. in Defeating Time (Track 4) das Saxophon erzeugen sie erstaunliche Schwingungen, die das ganze auf ein neues Level heben.
Im Großen und Ganzen sind die Songs natürlich mit einer träumerischen, dunklen Atmosphäre versehen, aber variieren durch Tempo und Energie. Allesamt haben sie aber eines gemeinsam, sie klingen nach der eigenen frühen Jugend, nach tollen Erinnerungen eines jeden Lebens und lösen unentwegt den Drang aus, das Album wieder und wieder zu hören und ausgiebig dazu zu tanzen. Allerdings sollte man sich die Zeit nehmen alle Stücke mit dem Kopfhörer zu genießen um die Songs ganz erfassen zu können.

Fazit:
Wie bereits erwähnt, macht es einem das Album nicht leicht, da zu viele Impulse die von ihm ausgehen, zu viele Erinnerungen hervorrufen und vor allem zu komplex ist um es mit schnöden Worten zu beschreiben. Wir lieben es und können uns nicht überhaupt nicht satt dran hören. Innocence wird uns mit Sicherheit die nächsten Jahre begleiten. Anspieltipp? Das ganze Album.




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(c) Titelbild Clone Culture
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