Die Before Death – Mary

Die Before Death - Mary

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Die Before Death – Mary

Admittedly, I’ve been putting the album off for some time. After only 20 seconds I pulled the emergency brake and urgently needed a break. Too late as it turned out later. I knew exactly what would happen if I got involved with the album. It would not let me go, I would be fully absorbed in it, like a moth that constantly buzzes around the light to finally burn itself. But the little fragment of “Frantic” I had heard was enough to turn everything upside down. My subconscious constantly drove me to remember more about the song and it happened, I hummed the chorus in an endless loop. Even counteracting with favorite songs of other bands didn’t improve the situation. Finally I gave up and listened to the longplayer again.

With “Fire”, the first song it was already done, this incredible atmosphere just crept into me. The everyday life and everything else around me immediately lost its meaning. Time passed and I couldn’t tell how many times I pressed the repeat button. All my fears were confirmed, it burned me, it just caught me. Rather it presented me with another problem, how should I put the class of the album, of this musician, into words? It seemed almost impossible.
The numerous tempo changes, the complexity and the mood swings, you could write whole books about it, but not nearly capture everything that makes up this unique sound. No two seconds sound the same and even after listening to them several times, sounds are revealed that you hadn’t noticed before. The mix of Post-Punk, Dark- and New Wave that the solo artist unleashes on you sometimes hits you with the force of a hurricane, sometimes it gently caresses your goose bumps and yet always triggers the urge to dance. Kuba Rygal seems to have this energetic sound in his blood, because at no time does the feeling arise that he has struggled somewhere with himself.

Summary:
“Die Before Death” is brilliant and for us already one of the best albums of the year. It’s amazing, it’s addictive and if we had to explain good music to someone, we would give this album to them.




Deutsch

Die Before Death – Mary

Zugegeben, ich hab das Album einige Zeit vor mir her geschoben. Nach nur 20 Sekunden zog ich die Notbremse und brauchte dringend eine Pause. Zu spät wie sich später herausstellte. Ich wusste genau was passieren würde wenn ich mich auf das Album einlassen würde. Es würde mich nicht mehr loslassen, ich würde in ihm aufgehen. Wie eine Motte die unentwegt ums Licht schwirrt um sich schlussendlich zu verbrennen. Doch der kleine Fetzen von “Frantic” den ich gehört hatte reichte um alles auf den Kopf zu stellen. Mein Unterbewusstsein trieb mich unentwegt dazu an sich mehr an den Fetzen zu erinnern und schon war es passiert, ich summte den Refrain in Endlosschleife. Selbst ein gegensteuern mit Lieblingssongs anderer Bands verbesserte die Situation nicht. Schließlich gab ich auf und hörte wieder in den Longplayer.

Schon mit “Fire”, dem ersten Track des Albums war es dann geschehen, die einzigartige Atmosphäre kroch in mich hinein und blendete den Alltag aus. Die Zeit verstrich und ich konnte gar nicht mehr sagen wie oft ich auf den Repeat-Knopf gedrückt habe. Alle Befürchtungen haben sich bestätigt, es hat mich verbrannt, es hat mich einfach eingefangen. Vielmehr stellte es mich noch vor ein weiteres Problem, wie sollte ich die Klasse des Albums, dieses Musikers in Worte fassen? Es schien mir fast unmöglich.
Die zahlreichen Tempowechsel, die Komplexität und die Stimmungsschwankungen, man könnte ganze Bücher darüber verfassen, doch nicht annähernd alles erfassen was diesen einzigartigen Sound ausmacht. Kein Song gleicht dem anderen, keine Sekunde klingt wie zuvor und selbst nach dem mehrfachen Hören offenbaren sich wieder Klänge, die man vorher noch nicht wahrgenommen hat. Der Mix aus Post-Punk, Dark- und New Wave den der Solo-Künstler auf einen loslässt trifft einem manchmal mit der Wucht eines Orkans, manchmal streichelt er sanft die Gänsehaut und löst doch immer den Drang zu tanzen aus. Kuba Rygal scheint diesen energischen Sound im Blut zu haben, denn zu keiner Zeit kommt das Gefühl auf, das er irgendwo mit sich selbst gehadert hätte.

Fazit:
Dieses “Die Before Death” steigt ganz weit nach oben und für uns schon eines der besten Alben des Jahres. Es fetzt, es macht süchtig und wenn wir jemandem gute Musik erklären müssten, dem würden wir dieses Album in die Hand drücken.





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(c) Photo Mary

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